It was summer 2013, and Christoph asked me to film a documentary for B27, a choreography for finding home. Well, it is now that I understand that it was a choreography about finding home - at that point it was just a ragtag team of misfits: dancers, actors and a screenwriter, put in a room in Berlin, with three weeks time to find a piece to perform. And Franz Rogowski, who was trying to direct us.
Naturally, we started out by making a photoshoot for a poster for the non-existing play:
The play itself was to be discovered through experimentation, finding pieces that may work and combining them.
One of the things that were found was.. voluntary convulsions.
My guess is that you can not find home - any home - without being at home in your own body. A body is defined by it’s borders, by it’s freedom of movement.
And the ultimate self-movements of the body are exactly that - convulsions. Convulsions let you reevaluate your bodily borders and limits of control.
But see for yourself:
Aus der Magisterprüfung der Julia Emmler.
Jetzt neu - man kann die Videos mit Sound anschauen. Es lohnt sich!
Vor einem Jahr auf Rügen war es so kalt,
vor einem Jahr auf Rügen war es so kalt, dass der Sanddornsaft einfror in der Verpackung, wenn man ihn draußen gelassen hat.
Es war so kalt, dass der Laub bei jedem Schritt in Staub zerfiel, den ganzen Wald erschütternd.
So kalt, dass die Dunkelheit sich nicht traute zu kommen, wartete nebenan den ganzen Tag lang, und wenn sie dann endlich kam, fiel sie in Flocken vom Himmel.
Es war so kalt, dass man beim Gehen nur die Mitte des Körpers verwenden konnte; die Periphärie war vor Kälte erstarrt.
Vor einem Jahr auf Rügen war es so kalt, dass ich mich nicht traute, deine Hand zu nehmen, und so bist du mir vorweg gegangen, samt Hand.
Manchmal war es aber auch recht warm.
Der Anblick von Guinäer in Militäruniformen oder mit Sonnenbrillen erzeugt bei mir ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Zum Teil durch die Bilder der Berichterstattung aus Afrika verursacht, zum Teil aus der Erinnerung an meine erste Reise. Da wollte ich mal ein Bild von der Straße machen, und ein paar entlang spazierende Militärs haben es gesehen. Natürlich wollten sie die Kamera konfiszieren, weil es ja illegal ist, Militäreinrichtungen und Soldaten abzulichten. Ich hab mich in der NGO verschanzt und ließ die eloquenten Wächter die Lage klären.
Da, da sehen sie mich!
Alassan (links) und Alcin. Auch Mbo genannt, weil niemand sie auseinander halten kann. Sehr ernste Leute.
Am dritten Tag kam Alassan nicht zu den Übungen, da er mit 40° Fieber im Bett lag. Im Krankenhaus steckten benutzte Nadeln aus dem Bett, und so hat Christoph ihn einfach mit Antibiotika gefüttert, und mit Käsebrot, und dann ging es schon.
Den Alcin musste ich beim feierlichen Drehabschluss aus dem Pool ziehen, als er in der Mitte von dem Pool nicht von der Stelle kam, und auch den Boden nicht erreichte.
Seitdem kümmerte er sich um mich, wie um einen kleinen, etwas dümmlichen Bruder - schnürte mir die Schuhe richtig zu beim Fußballspielen, wischte mir den Dreck aus dem Gesicht nach einem misslungenem Kopfballversuch und erklärte geduldig die Lage, wenn ich mal mit meinem Französisch nicht vorankam.
Also, ich glaube, das war Alcin. Mbo eben.
Laboratoire Médical Guinéo-Allemand. Der weißeste Ort in Conakry.